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 Wohnungspreise | Zweitwohnsitz | Internationaler Tourismus

Der Preis für Wohnungen wird im Jahr 2004 über 10% steigen

Die wichtigsten Baugesellschaften Spaniens erwarten für das laufende Jahr 2004 ein erneutes Ansteigen der Preise für Wohnungen von über 10 Prozent, in diesem Geschäftsjahr wird jedoch mit einem "Abschwächen" des Markts gerechnet, das sich in einer Verlängerung der Verkaufsrhythmen ausdrücken wird.

Die Gesellschaften weisen darauf hin, dass die Preissteigerung der Wohnungen von 20 Prozent im vergangenen Jahr dem Markt eine  "Instabilität" verleiht, da finanziell schwächere Gruppen und Geringverdiener vom Markt ausgeschlossen werden. In ihrem letzten Konjunkturbericht weisen die Immobilienberater darauf hin, dass die aktuellen Wohnungspreise auch "durch niedrige Zinssätze und verlängerte Amortisationszeiträume der Hypotheken nur schwer auszugleichen sind".

Der Preisanstieg wird auch nicht durch verbesserte Finanzierungskapazitäten aufgrund des Beschäftigungszuwachses und der Zunahme der berufstätigen Personen pro Haushalt kompensiert. Weiterhin stellen sie fest, dass das aktuelle Angebot an Wohnraum "noch immer geringer" ist, als die bestehende Nachfrage, trotz des Anstiegs der Zahl neuer Ausschreibungen in den letzten Jahren.

Die Nachfrage wurde "verstärkt" durch Immigranten und den Anstieg von Ein-Personen-Haushalten.

Vor nur drei Jahren kostete der Quadratmeter weniger als die Hälfte vom heutigen Preis. In Spanien ist der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Wohnungen in drei Jahren um 57,17 Prozent gestiegen, wie aus den Daten der Spanischen Hypothekenvereinigung (Asociación Hipotecaria Española, AHE) hervorgeht.

Im vergangenen Jahr stieg der durchschnittliche Quadratmeterpreis um 17,5 Prozent, allein im ersten Halbjahr des Jahres 2003 betrug der Anstieg 8,9 Prozent.
Der Quadratmeterpreis zum Ende des ersten Halbjahr 2003 betrug 1.403 Euro.

Der grösste Preisanstieg in diesem Zeitraum fand bei Wohnungen statt, die über 20 Jahr alt sind, hier lag er bei 59 Prozent, der Quadratmeter stieg von durchschnittlich 822 Euro im Juni 2000 auf 1.307 Euro im selben Monat des Jahres 2003.

 
Im Zeitraum dieser Preissteigerung sind die Zinssätze kontinuierlich gesunken, der – meist verwendete Richtzins – Euribor pro Jahr sank innerhalb der letzten drei Jahren von 5,22% auf 2,26%.

Andererseits belegen die Daten, dass die Entwicklung der Preissteigerung für Wohneigentum einen Gegensatz zum Einkommensrückgang der Familien darstellt. 

Daten des Verbands der Spanischer Wohnungskooperativen belegen, dass der Durchschnittspreis einer Wohnung von 75 Quadratmetern in Spanien in den letzten zwölf Jahren um 85,46 Prozent angestiegen ist, während das Familienjahreseinkommen im gleichen Zeitraum nur um 55 Prozent zunahm.

Der Preis für eine 75 Quadratmeter grosse Wohnung stieg demzufolge von durchschnittlich 58.171 Euro im Jahr 1991 auf rund 107.884 Euro in 2002. Im gleichen Zeitraum nahm das Durchschnittseinkommen einer Familie von 10.989 Euro in 1991 auf 17.080 Euro im vergangenen Jahr zu.

Aufgrund dieser beiden Umstände ist der finanzielle Aufwand von Familien zum Erwerb von Wohneigentum kontinuierlich auf über 43 Prozent des Bruttoverdienstes angestiegen.

Gemäss den Daten des Nationalen Statistikinstituts (Instituto Nacional de Estadística INE) ist die Miete von Wohnungen im Jahr 2003 genau wie 2002 um 4,3% gestiegen

Der Anstieg des Mietpreises und die geringe Verfügbarkeit von Mietwohnungen sind die Gründe für den Boom der Preise von Wohneigentum.

Bis wohin steigt die Immobilienluftblase noch?....


Der Preis für Wohnungen freier Träger stieg 2003 um 17,3% 

Zum Jahresende 2003 betrug der Durchschnittspreis für Wohnungen freier Bauträger 1.511,12 Euro pro Quadratmeter, damit lag er 17,35% über dem Wert von 2002, gemäss Daten des für die Bauwirtschaft zuständigen Ministeriums. Diese Zahlen belegen einen Anstieg der durchschnittlichen Preissteigerung von Wohnungen im vergangenen Jahr, mit einer Erhöhung von fast einem Prozentpunkt gegenüber den 16,6% des Jahres 2002.

Die Statistik zur Entwicklung der Wohnungspreise ist ein eindeutiges Indiz für Heterogenität, die der Immobilienmarkt sowohl in den unterschiedlichen geographischen Gebieten als auch bezüglich der Art  der Wohnungen aufweist.

In diesem Sinn ist der grössere Preiszuwachs von zwanzig Jahre alten Wohnungen hervorzuheben, die  2003 um 19,9% teurer wurden und deren Quadratmeterpreis auf 1.427,60 Euro anstieg. Wohnungen, die vor weniger als einem Jahr gebaut wurden, haben dagegen mit 16,7% den geringsten Preisanstieg  zu verbuchen (1.731,08 Euro pro Quadratmeter).

Die Provinzen von Madrid, Andalusien und Katalonien sind die Regionen mit den stärksten Anstiegen der Wohnungspreise 2003, wohingegen die Zunahme in Navarra, Galicien und auf den Kanaren gemäsigter waren.

Der Preis für Wohneigentum auf den Kanaren nahm um 10,2% (1.368,2 Euro) zu.



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Víctor Ramírez Pérez

Verlagsproduktion & Werbung

Financial Consulting Services Canarias,S.L.

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Übersetzung

Sabine Schmidt

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April - Juni 2004
FCSC - Financial Consulting Services Canarias

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Juli - Sept. 2004
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